Das Ruhrgebiet: Weitere schöne Radreisen

Rund-Radtour

Sechs Tage

zwischen Emscher, Rhein

und Ruhr, Gelsenkirchen

und dem Niederrhein

Dauer:  6 Tage   //   Reiseart: individuell   //   Level: leicht

Diese sechstägige Rundtour führt Sie vom Bett+ Bike Hotel Maritim Gelsenkirchen zu besonders eindrucksvollen Industriedenkmalen des zentralen und westlichen Ruhrgebiets. Sie starten in Gelsenkirchen und erleben auf Halden und …

ab 520,00€

Der Start in die Tour ist entsprechend der Witterung ab den Frühjahrsmonaten März/April bis in die Herbstmonate Oktober/November täglich möglich.

2020 – Das Ruhrgebiet

Sechs Tage zwischen Emscher, Rhein und Ruhr, Gelsenkirchen und dem Niederrhein

 

Leichte Radrundtour mit Gepäcktransfer, 6 T. / 5 ÜF in 4**** Hotels

Diese sechstägige Rundtour führt Sie vom Bett+ Bike Hotel Maritim Gelsenkirchen zu besonders eindrucksvollen Industriedenkmalen des zentralen und westlichen Ruhrgebiets. Sie starten in Gelsenkirchen und erleben auf Halden und in Zechen, in alten Bergmannssiedlungen und Trinkhallen „Knappenkultur“ par excellence. Lassen Sie sich auf dem Weg von der Mitte des Potts in den Westen von dem Wandel des einstigen Industriegebietes in eine facettenreiche Kultur-, Erlebnis- und Erholungslandschaft begeistern. Eindrucksvoll präsentieren sich das Nordsternpark, Bernepark, das CentrO oder Europas größter Binnenhafen in Ruhrort. Einmal am Rhein angekommen, darf auch eine Stippvisite in das mondäne Düsseldorf nicht fehlen. Entdecken Sie die mittelalterliche Festung Kaiserswerth, tauchen Sie ein in den rheinischen Frohsinn rund um die längste Theke der Welt in der Düsseldorfer Altstadt ein, flanieren Sie über die mondäne „Kö“  und freuen Sie sich auf Ihr Quartier im spannenden Medienhafen der Landeshauptstadt. Erleben Sie auf dem Rückweg nach Gelsenkirchen in der ersten Fabrik auf dem europäischen Festland in Ratingen die spannende Geschichte der Textilindustrie, bevor Sie durch den Norden von Essen zu Ihrem Starthotel zurückkehren. 

Den Rahmen dieser Tour bilden ausschließlich gehobene 4****-Hotels. Ihr Start- und Zielhotel und damit Ihre Unterkunft für drei Nächte ist das fahrradfreundliche Maritim Hotel Gelsenkirchen. Zwei Nächte verbringen Sie im Parkhotel Oberhausen und zwei weitere Nächte im Courtyard by Marriott im Medienhafen von Düsseldorf.

Tag 1: Anreise nach Gelsenkirchen – Ankommen, Entspannen, Wohlfühlen 

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Urlaubsfeeling im radfreundlichem Bett + Bike Hotel Maritim in Gelsenkirchen direkt am idyllischen Stadtgarten         (Fotos: MARITIM)

Herzlich Willkommen zu Ihrer entspannten aber erlebnisreichen Radtour zwischen Emscher, Rhein und Ruhr. Ihre Reise beginnt im radfreundlichen  4**** Hotel Maritim Gelsenkirchen unmittelbar am idyllischen Gelsenkirchener Stadtgarten.  Genießen Sie nach Ihrer Anreise bei hoffentlich blauem Himmel die tolle Gastfreundschaft auf der Terrasse dieses radwanderfreundlichen Hotels. Es lohnt sich, früh anzureisen, um noch einen Spaziergang in das nahe Stadtzentrum oder einen Spaziergang durch den Stadtgarten zu unternehmen. Mit dem schönen Gefühl, im Urlaub angekommen zu sein, erhalten Sie von Ihrem Gastgeber einen Umschlag mit einer ersten Rätselaufgabe, die es am nächsten Tag zu lösen gilt.

Tag 2: KlimaGEniale Stadtroute Gelsenkirchen zwischen Nordsternpark und Wasserschlosses Lüttinghof (49 km)

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Schöne Dinge am Wegesrand: Industriekultur, Schloss Horst und eigens für Radler und Fußgänger konzipierte Brückenbauwerke 

Am ersten Tag Ihres Radurlaubs unternehmen Sie eine Schleifentour durch das Stadtgebiet der oft verkannten Stadt Gelsenkirchen. Ihr Weg führt Sie zunächst in den Nordsternpark. Er ist ein fantastisches Beispiel für den Wandel des Ruhrgebiets. Auf dem Gelände der einstigen Zeche fand 1997 die Bundesgartenschau statt. Heute ist das Gelände eine gelungene Mischung aus Industriekultur und Freizeitpark. Ein toller Wasserspielplatz ist gerade besonders an warmen Tagen ein beliebtes Ausflugsziel. Im Zentrum des Parks erinnern ein Kohlebunker sowie eine Kohlemischanlage an den einstigen Bergbaus. Auf dem Förderturm befindet sich die weithin sichtbare Skulptur des Herkules von Gelsenkirchen.

Vom Nordsternpark sollten Sie dem Schloss Horst eine Stippvisite abstatten. Die etwa 1,5 Fahrradkilometer lohnen sich, stehen Sie doch am Ende des Stichweges vor einem der bedeutendsten Renaissance-Bauwerke in Westfalen. Als es im 16. Jh. errichtet wurde, war es sogar eine der größten vierflügeligen Schlossanlagen nördlich der Alpen.

An der Zeche Hugo können Sie am Fuße der Rungenberghalde im „Kleinen Museum“ einen außerordentlichen und authentischen Streifzug durch über 100 Jahre Ruhrgebietskultur unternehmen. Es veranschaulicht beeindruckend den Zusammenhang von Bergbau, Fankultur und den Knappen des FC Schalke 04. Das unscheinbare Gebäude beheimatet auf nur 81 Quadratmetern so ziemlich alles, was auf dem Pütt gebraucht wurde – einschließlich Scheißkübel, Arschleder oder Mutterklötzchen. Ein Besuch in dem lebendigen Museum ist unbedingt empfehlenswert.    

Nach der Zeche Hugo erwartet Sie bei einem Abstecher von der Rundroute mit dem Wasserschloss Lüttinghof ein prachtvoller Zeitzeuge der vorindustriellen Zeit. Es wurde bereits Im 14. Jh. errichtet und im 18. Jh. im Stil des Barocks umgestaltet. Die traumhafte Kulisse wird durch 300jährige Eichen und eine malerische Gräfte gebildet. Von hier aus geht es am Stadtteilpark Hassel vorbei durch den Westerholter Wald und die Löchterheide südwärts zur Marina am Rhein-Herne-Kanal. Von hier führt der Weg an der Arbeitersiedlung Flöz Dickebank und dem mit Architekturpreisen ausgezeichneten Wissenschaftspark Gelsenkirchen zum Heinrich-König-Platz mit Hans-Sachs-Haus und Propsteipfarrei St. Augustinus in das Herz Gelsenkirchens. Wieder im Hotel angekommen, lassen Sie im Biergarten die vielen Tageseindrücke Revue passieren und freuen sich bei einer neuerlichen Aufgabe auf den nächsten Tag.

Tag 3: Stahlkolosse des Welterbes auf dem Weg von Gelsenkirchen nach Oberhausen (ca.  41 km, 374 Hm)

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Bergbaugeschichte par excellence: Halde Rheinelbe und das UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein mit Kokerei und Zeche

Heute erwartet Sie eine spannende Etappe, die durch bergmännische Höhepunkte im wahrsten Sinne geprägt ist. Schon nach wenigen Kilometern erreichen Sie die etwa 100 Meter hohe Bergehalde Rheinelbe, deren Gipfel Sie über den spiralförmig angelegten Weg mit dem Rad erklimmen sollten. Auf dem Gipfelplateau befindet sich mit der  Himmelstreppe eine vom Künstler Hermann Prigann geschaffene, etwa 10 Meter hohe Skulptur aus Trümmerstücken. 

„Kathedrale der Industrialisierung“, „Eiffelturm des Ruhrgebiets“, „Schönste Zeche der Welt“ … Tatsächlich ist Ihr nächstes Ziel des heutigen Tages bei all den Superlativen, die ihm zugeschrieben werden, kaum mit Worten zu beschreiben: Das Weltkulturerbe Zollverein mit Zeche und Kokerei ist eines dieser Industriedenkmale, das man gesehen und mit allen Sinnen erlebt haben muss. Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie sich das Industriedenkmal zeigen, in dem einst 8.000 Kumpel Arbeit fanden. Bei der Tour „Kumpel und Kohle“ befördert Sie die größte freistehende Rolltreppe der Welt in die oberen Etagen der Kohlenwäsche. Vom Dach haben Sie einen besonders eindrucksvollen Blick auf den mächtigen Doppelbock des Förderturms und über die grüne Brache des riesigen Geländes. 

Eine 3,5 Kilometer lange Ringpromenade umfasst das Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein. Auf ihr gelangen Sie zur beeindruckenden Kokerei und zu vielen Aussichtspunkten, an denen Sie die wilde Industrienatur beobachten können. Staunen Sie über den Artenreichtum von Pflanzen und Tieren, die sich seit der letzten Schicht auf Zollverein angesiedelt haben. Artenreich ist auch die Zoom Erlebniswelt, Ihr nächstes Ziel der  Etappe. Unternehmen Sie hier eine Expedition in die Tierwelten von Afrika, Alaska und Asien. Die Grenzen der Gehege sind durch eine gefühlsvolle Landschaftsarchitektur kaum sichtbar, so dass es zu spannendsten Begegnungen von Mensch und Tier kommt.

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Einzigartige Erlebnisse im Nordsternpark, am Tetraeder oder aber in Deutschlands größtem Sealife in Oberhausen

Am Nordsternpark und am Biergarten des Kultkickers Willi „Ente“ Lippens „Mitten im Pott“ vorbei erreichen  Sie mit dem Haldenereignis Emscherblick die Landmarke des Tetraeders. Bis weit über das Stadtgebiet hinaus ist die auf der 120 Meter hohen Bottroper Halde Beckstraße stehende Pyramide mit einer Seitenlänge von etwa 60 Metern zu sehen. Das gigantische Bauwerk aus 210 Tonnen Stahl ruht auf neun Meter hohen Betonsäulen, die zu einer weiteren Erhabenheit beitragen. Das sich von dem sensationellen Kunstwerk bietende Revier-Panorama ist atemberaubend.

Nur wenige Kilometer weiter verblüfft der einzigartige BernePark. Tatsächlich sind hier zwei Becken einer alten Kläranlage die unbestrittenen Stars. Das erste symbolisiert als „Theater der Pflanzen“ die Renaturierung. Das zweite ist mit Wasser gefüllt und seine Räumerbrücke wurde erhalten. Diese ist heute begehbar und führt mit einer Pontonbrücke über das große Rund. Nach so vielen aufregenden Erlebnissen rund um den Bergbau erreichen Sie an den Ufern von Emscher und Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen eine ganze Aneinanderreihung erlebenswerter Attraktionen. Im Haus Ripshorst informiert eine tolle Dokumentation über den Wandel der Emscherregion, im Sealife erleben Sie fantastische Unterwasserwelten und im Legoland Discovery Centre Oberhausen tauchen Sie in die größte Legosteinbox der Welt ein. Flanieren Sie noch über die Promenade des Centros, bevor Sie zum Parkhotel Oberhausen weiterradeln. Genießen Sie den Abend auf der Terrasse und lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen. Die Vorfreude auf den nächsten Tag wird durch eine neuerliche Aufgabe geschürt, die Sie von Ihren Gastgebern überreicht bekommen.

Tag 4: Von Oberhausen über die Wedau und Kaiserswerth nach Düsseldorf (61 km, Gesamtanstieg 304 Hm)

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Sie fahren durch den pulsierenden Duisport, wandeln auf Schimanskis Spuren und erleben atemberaubende Haldenkunst 

Heute erwartet Sie eine sehr entspannte Radetappe, an deren Wegesrand sich neben Zeitzeuugen der Industriegeschichte viele Möglichkeiten für erholsame Momente finden. Vom Hotel rollen Sie gemütlich an den Rhein, dessen Lauf Sie heute stromaufwärts bis in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt folgen. Auf dem Weg zum größten Binnenhafen Europas sollten Sie einen Blick in die multimediale Ausstellung von Deutschlands größtem Museum für die Geschichte der Binnenschifffahrt werfen. Nach dem Bummel durch den Kiez von Ruhrort geht’s weiter Richtung Süden. 

Nächstes Etappenziel ist mit ‘Tiger & Turtle – Magic Mountain’ ein weltbekanntes Kunstobjekt.  Auf einer ehemaligen Halde wurde diese 20 Meter hohe begehbare Achterbahnskulptur geschaffen, die es schon auf den Windows-Startbildschirm gebracht und in aller Welt für begeisterte Schlagzeilen gesorgt hat. Von der weithin sichtbaren Landmarke haben Sie einen tollen Ausblick auf die Hüttenwerke, die Rheinlandschaft und die Sechs-Seen-Platte. Nutzen Sie das tolle Freizeitangebot dieser grünen Erholungslandschaft zu einer entspannenden Pause. 450 Meter Sandstrand und eine 30.000 m² große Liegefläche sind die unschlagbaren Argumente des Naturbads Wolfssee! 

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