Weser-Radwege: Weitere schöne Radreisen

Maritime Träume 1

Bremen: Stern-Radtour

Walfischfänger der

Unterweser,

Künstler und die

Hansstadt Bremen

Dauer:  7 Tage   //   Reiseart: individuell   //   Level: leicht

In diesem 7-tägigen Radurlaub erleben Sie die wunderschöne und altehrwürdige Hansestadt Bremen sowie die vielfältigen Gesichter der Naturlandschaften links und rechts der Unterweser bis zu ihrer …

ab 535,00€

Buchungs-Code:   MTZ-HBR1

Anreisetermine:

Der Start in die Tour ist ab dem Frühling bis in den Herbst täglich möglich, solange die Witterung mitspielt.

Bitte beachten Sie die in „Wissenswertes“ angegebenen Zeiten zu der Schifffahrt-Verbindung Bremerhaven-Vegesack. Außerhalb dieser Zeiten ist die Rückfahrt nach der Tagesetappe nach Bremerhaven zurück nach Vegesack nur per Bahn möglich.

2020 – Maritime Träume 1:

Bremen – Walfischfänger der Unterweser, Künstler und die Hansestadt Bremen

Leichte Sterntouren an der Weser, 7 T/ 6 ÜF

In diesem 7-tägigen Radurlaub erleben Sie die wunderschöne und altehrwürdige Hansestadt Bremen sowie die vielfältigen Gesichter der Naturlandschaften links und rechts der Unterweser bis zu ihrer Mündung in die Nordsee. Sie beziehen im gemütlichen 4****-Hotel Strandlust im alten Fischereihafen von Bremen Vegesack Quartier und unternehmen von hier aus Sterntouren, die Sie in das Künstlerdorf Worpswede, in die einstige Residenzstadt Oldenburg im Oldenburger Land sowie in die Hafen- und Schiffbaustädte Brake und Elsfleth führen. Selbstverständlich besuchen Sie auch Bremerhaven mit dem spannenden Schaufenster Fischereihafen, dem Deutschen Auswandererhaus, dem faszinierenden Klimahaus und vielen weiteren Höhepunkten. Auf dem Rückweg von Bremerhaven genießen Sie die wunderbare Flusslandschaft vom Deck eines Fahrgastschiffes. Den krönenden Abschluss Ihrer Radreise bildet eine Tour in das Herz der wunderschönen Hansestadt Bremen. Rathaus und Roland, Schnoor und Schlachte und natürlich der Böttchergasse und den Bremer Stadtmusikanten sind einige der wunderbaren Dinge, die Sie in Bremen erleben sollten.

Charakter der Route:

Die Sterntouren führen alle durch flaches Land, wobei meist die Weser im Mittelpunkt steht. Die Radwege sind gut ausgebaut und bequem zu fahren. Die Etappenlängen lassen sich auch verkürzen.

Tag 1: Individuelle Anreise zu Ihrem Hotel in Bremen-Vegesack

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In Vegesack ist alles auf Seefahrt getrimmt: Vorfahrt für Schiffe bei geöffneter Brücke, maritime Gastfreundschaft und Seefahrtromantik 

Freuen Sie sich auf den idyllischen Bremer Stadtteil Vegesack im Norden der Hansestadt. Kaum ein Ort der Weser vermag durch seine Seefahrt-Romantik so zu begeistern, wie Ihr für eine spannende Schifffahrtsgeschichte bekannte Urlaubsort Vegesack. Schiffsverkehr, kreischenden Möwen und eine steife Brise verleihen dem einstigen Ort der Walfischfänger eine außergewöhnliche maritime Atmosphäre. Sie wohnen in wunderbarer Lage im Hafen. Nutzen Sie den Anreisetag, um über die Maritime Meile zu schlendern und die historischen Schiffe zu bewundern. Das Schulschiff Deutschland ist ein restauriertes Handelsschiff von 1927, auf dem Führungen angeboten werden. Im Vegesacker Geschichtenhaus und auf Schloss Schönebeck können Sie die Lokalgeschichte der Gegend entdeckt werden. Freuen Sie sich nach dem „Ankommen“ im Hotel auf Ihre ersten Urlaubsmomente und auf eine kleine Herausforderung, die wir Ihnen für Ihre morgige Radtour nach Oldenburg in Form einer spannenden Aufgabe auf den Weg geben.

Tag 2: Rundtour durch Moorgebiete entlang der Hunte in die alte Residenzstadt Oldenburg (69 Km, ca. 308 Hm)

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Lebendige Hafenromantik und Prachtbauten des Klassizismus prägen die das Bild der einstigen Residenzstadt Oldenburg in Oldenburg 

Über den Hunteradweg geht es heute an dem kleinen Fluss entlang durch die Wesermarsch in die alte Residenzstadt Oldenburg. Oldenburg begeistert durch tolle klassizistische Bauwerke, attraktive Museen und eine liebenswerten Kulturszene inmitten einer herrlichen Naturlandschaft. Lassen Sie sich bei Ihrem Besuch nicht eine der unterhaltsamen und interaktiven Stadtführungen entgehen, die viel mehr bieten als nur Historie, Zahlen und Sehenswürdigkeiten. 

Der lebendige Treffpunkt der Stadt ist die nur wenige Fußminuten von der Fußgängerzone entfernte Promenade des Oldenburger Hafens. Dieser bildet den Knotenpunkt zwischen Hunte und Küstenkanal. Von den vielen Cafés und Restaurants lässt sich das Treiben auf dem Wasser beobachten. Die wohl am häufigsten abgelichteten Fotomotive sind der alte Hafenkran und die in Europa einzigartige und unter Denkmalschutz stehende Eisenbahn-Rollklappbrücke über die Hunte.

Bevor Sie Oldenburg wieder durch die alten Moorlandschaften rund um Hude wieder verlassen, können Sie bei einem Spaziergang im Schlossgarten entspannen. Der Rückweg an die Weser führt Sie zunächst am Tweelbäker See vorbei in den Huder Ortsteil Wüsting. Hier beginnt ein sechs Kilometer langer Planetenlehrpfad, der im Maßstab von 1:1 Milliarden das Sonnensystem veranschaulicht. In Hude steht ein Modell der Sonne, das aus einem echten ARIANE-5-Tank besteht, und in Hude schließlich mit dem Pluto der von der Sonne weitest entfernte Planet, dem allerdings der Status des Planeten aberkannt wurde. In Hude lädt die romantische Terrasse der Klosterschänke nahe der Ruine eines Zisterzienserklosters zu einer Pause ein, bevor Sie durch das von Kanälen und Bächen durchzogene flache Land den Fähranleger in Lemwerder ansteuern und wieder zu Ihrem Hotel übersetzen. 

Tag 3: Von Vegesack zu den Schiffbauplätzen der Unterweser in Lemwerder, Elsfleth und Brake (ca. 62 km, 409 Hm)

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Die Pflege traditioneller Großsegler und der Bau von Megajachten sind an der Unterweser kein Widerspruch. Fernsichten bietet das weite Land.

Wussten Sie, dass sich an der Unterweser in Lemwerder, Elsfleth und Brake einige der größten deutschen Schiffbauer angesiedelt haben? Tatsächlich entstehen hier zahlreiche der absoluten Megayachten für die Prominenten und Reichen dieser Welt. Auch die Bundesmarine und Flotten anderer Staaten  sind für die hiesigen Werften wichtige Auftraggeber. Das wohl berühmteste Schiff, das hier in aller Regelmäßigkeit für größere oder kleinere Instandsetzungsarbeiten einläuft, ist die Gorch Fock. Neben den Werften sind es die wunderbare Naturlandschaften am Weserufer,  die am heutigen Tag begeistern. Schon wenige Kilometer nördlich von Lemwerder radeln Sie durch das Naturschutzgebiet Juliusplate, eine ehemalige Weserinsel mit einem schwarzen Leuchtturm auf dem Warflether Sand. Unbedingt sehenswert ist in Warfleth eine kleine in Backsteingotik errichtete Schifferkirche, die evangelisch „Kirche am Deich“ aus dem 15. Jahrhundert.

Neben all den spannenden Sehenswürdigkeiten erwarten Sie heute am Wegesrand immer wieder tolle Weserstrände. So befindet sich auf der Weserhalbinsel Elsflether Sand zwischen den Flüssen Weser und Hunte ein weitläufiger Sandstrand, der zum Baden, Buddeln und Schiffe beobachten einlädt. Vogelfreunde besuchen die Halbinsel Elsflether Sand wegen der vielen hier brütenden Vögel. Ein sehr fotogenes Wahrzeichen folgt mit der historischen Leuchtbake Liener Hörn. Maritime Atmosphäre schaffen auch die Einrichtungen des Schifffahrtsmuseums Unterweser, die Sie auf dem Weg bis Brake begleiten. In der Villa „Haus Elsfleth“ können Sie sich den Traum verwirklichen, einmal selbst auf der Brücke eines großen Pottes zu stehen. Hier stechen Sie mit dem Fahrsimulator auch ganz ohne Patent mit in See. 

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Die Unterweser ist eine faszinierende Radwanderlandschaft: Tolle Perspektiven ändern sich stetig, konstant aber ist das platte Land.

Große maritime Tradition wird in Brake gepflegt. Hier befindet sich das Grab und die Ehrenstätte des ersten deutschen Konteradmirals. Nur wenige Kilometer weiter erreichen Sie ein im Jahr 1846 als optischer Telegraph erbautes Gebäude, das heute das Wahrzeichen von Brake ist und in dem sich eine weitere Abteilung des Schifffahrtsmuseums Unterweserbefindet. Hier werden anhand von Originalexponaten der harte Bordalltag auf den Walfängern des 19. Jahrhunderts dokumentiert und seemännische Volkskunst und exotische Seemannssouvenirs aus aller Herren Länder ausgestellt.

In Brake setzen Sie mit der Fähre auf das rechte Weserufer über, um flussaufwärts Richtung Vegesack zu radeln. In ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte tauchen Sie im wahrsten Sinne im U-Boot-Bunker Valentin ein. Allein der Bau des gewaltigen Zeitzeugen kostete zwischen 1943 bis 1945 tausende Menschenleben. Mit seinen gigantischen Ausmaßen ist er der größte freistehende Bunker Deutschland Und nach der zweitgrößte Europas. In Teilen des Bauwerks sind ein Besucherzentrum sowie die Gedenkstätte „Denkort Bunker Valentin“ untergebracht. Ihr weiterer Weg führt Sie durch die schöne Landschaft der Unterweser zurück nach Vegesack. Im Hotel erwartet Sie Ihr Gastgeber mit einer neuerlichen Aufgabe, die Ihnen zwischen Vegesack und Worpswede eine tolle Überraschung beschert.

Tag 4: Von Vegesack zu den Worpsweder Künstlern im Teufelsmoor (ca. 58 km, 420 Hm – empfohlener Reisetag: Do.)

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Moorsiedlung, Künstlerdorf, staatlich anerkannter Erholungsort: Regeneration zwischen Kunst, Kultur und Naturidylle

Freuen Sie sich heute auf eine entspannte Radtour, die Sie durch zauberhafte Naturlandschaften in das Teufelsmoor  nach Worpswede führt. So stehen an diesem Tag weniger spektakuläre Höhepunkte im Mittelpunkt, sondern vielmehr ist der Weg selbst der Höhepunkt des Tages …! Dieser führt entlang der Flüsse Lesum und Wümme schließlich an die Hamme, die aus dem Teufelsmoor kommend einer der der beiden Quellflüsse des kurzen Laufes der Lesum ist. Das im Nordosten von Bremen gelegene Teufelsmoor ist ein ganz besonderes Fleckchen norddeutscher Erde. 

Den Charakter dieser Landschaft, seiner Pflanzen- und Tierwelt  und seiner Einwohner prägt das allgegenwärtige Wasser, das sich als Grundwasser übrigens auch nur einen Spatenstich unter der Erde befindet. Die inspirierende ursprüngliche Natur zog seit jeher Künstler unterschiedlichster Richtungen an die 54 Meter hohen sandige Erhebung der Geestinsel des Weyerbergs. Bereits 1889 wurde aus dem unscheinbaren Moordorf die Künstlerkolonie. Mittlerweile ist der malerische Ort mit seinen Ateliers und Kunstmuseen, aber auch wegen seines einzigartigem Umlandes ein attraktives Ziel für Menschen, die Entschleunigung suchen und sich durch die besondere Stimmung des Ortes zu neuer Kreativität inspirieren lassen wollen. Worpswede ist geeignet, abseits der Alltagshektik den eigenen Akku wieder aufzuladen – verbrieft durch die staatliche Anerkennung des Moordorfes als Erholungsort.